Solar-Module, auch „Panels“ genannt, ermöglichen die Umwandlung von Licht in Strom
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Modulen: die etwas schwereren Glas-Glas Varianten, denen man eine höhere Haltbarkeit nachsagt und die um einiges leichteren Glas-Folien-Varianten, die insbesondere für wenig Gewicht tragende Flachdächer von Interesse sein können. Eine Aussage zur Qualität ist kaum zu treffen. Es gibt im Internet einzelne Vergleichstests, aber nicht von unabhängigen Instituten.
Für die meisten Module werden Garantiezeiten von 25 oder gar 30 Jahren angegeben.
Die Größe eines Standard-Moduls beträgt:
- Länge (mm): 1762
- Breite (mm): 1134
- Höhe (mm): 30
- Fläche (qm): 2,0
Woran erkennt man neuste Module?
Der Wirkungsgrad der Solarmodule wird aufgrund technischer Weiterentwicklungen mit der Zeit immer besser. Damit dient er auch zur Erkennung des Alters von Modulen, wobei sich der Wirkungsgrad von Herstellerfirma zu Herstellerfirma auch unterscheidet.
- Aktuelle Module erkennt man an einem Wirkungsgrad von 24% oder besser. Aktuell werden bereits erste Standardmodule mit einem Wirkungsgrad von 24,8 %, die es auf 500 Wp bringen, verkauft. Sie sind aber scheinbar noch schwer beschaffbar. Besser sieht es bei den Modulen mit 495 Wp aus, die zu relativ günstigen Preisen verfügbar sind.
- Aktuelle Laborlösungen mit Perowskit-Silizium-Tandemzellen kommen zwar bereits auf 30%, haben aber noch zu große Probleme mit zu schneller Alterung und sind deshalb im Handel nicht verfügbar.
- Die weltweit führenden Solarforschungsinstitute, darunter das Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), hat im Januar 2026 eine Studie veröffentlicht, wonach der Wirkungsgrad der Module bis Mitte dieses Jahrhunderts – es wird also noch dauern – auf etwa 35% gesteigert werden könnte. Dazu würden sich die Preise weiter auf etwa die Hälfte senken.
Es werden vereinzelt auch Module in anderen Formaten und auch Farben – etwa blau – angeboten, die dann meistens einen schlechteren Wirkungsgrad haben und damit auf andere Wp-Leistungen kommen.
Alternative Solarmodule
Solarziegel: Es gibt auch Solarmodule, die wie Dachziegeln aussehen und auch so genutzt werden können. Sie sind allerdings wesentlich teurer und haben eine geringere Leistung. Zudem ist ihre Elektronik fehleranfälliger, da sie der vollen Sonnenhitze ausgesetzt sind und keine kühlenden Luftströme haben.
Auf die Ziegeln selbst gibt es zwar sehr lange Haltbarkeitsgarantien, aber die Garantien für die Solarfunktion liegen auch nur in ähnlicher Größenordnung wie bei Standardmodulen, also bei etwa 25 Jahren.
Solche Solarsziegeln werden meistens nur in Fällen eingesetzt, in denen strenge Denkmalschutz-Auflagen zu erfüllen sind.
Weitere Informationen erhält man von den Stuttgarter SolarScouts
Weitere Informationen zu Solarmodulen/Panels bekommt man bei den lokalen SolarScouts im eigenen Wohnbezirk.
