Der Einstieg in das Thema „Nutzung von Photovoltaik“ ist mit einem Balkonkraftwerk natürlich besonders günstig. Aber auch bei Einfamilienhäusern zeigt sich, dass sich eine Investitionen in eine PV-Anlage auf dem Dach oftmals bereits nach 8-10 Jahren amortisiert hat. Da die Geräte im Mittel aber deutlich länger halten, lohnt sich diese Investitionen monetär schon alleine so. Dabei sind die erwarteten, steigenden Kosten für fossile Energien – wenn man dort verbleiben würde – noch nicht einmal berücksichtigt. Auch nicht zu unterschätzen ist, dass eine solche Investitionen den Wert der Immobilie deutlich über den Investitionskosten erhöht.
Wie hoch sind die Kosten?
Die Projektkosten richten sich natürlich einerseits ganz wesentlich nach der Größe des Daches. Dazu kommen aber gegebenenfalls Modernisierungskosten für den Schaltschrank und im schlimmsten Fall Modernisierungskosten für das Dach. Falls das Dach tatsächlich neu gemacht werden muss, besteht sogar eine Solarpflicht für zumindest einen Teil des Daches, für den es dann auch keine Förderung gibt.
Bei einer sehr groben Kostenabschätzung für eine Standard-PV-Anlage mit Speicher in einem Einfamilienhaus kann man von etwa 1.500 bis 2.000 € pro kWp ausgehen, wobei die Förderungen dann noch abzuziehen sind. Dabei sind kleinere Anlagen grundsätzlich etwas teurer als größere. Aufwändige Erneuerungen an veralteten Schaltschränken, komplexe Verkabelungen, spezielle Hardware-Wünsche oder der Abbau alter Solarthermiemodule können die Kosten ebenfalls erhöhen.
Wenn einem die Entstehungskosten im ersten Moment als etwas hoch erscheinen, sollte man nicht vergessen, dass eine solche Anlage, unter anderem mit der Einspeisevergütung, aber auch durch Eigennutz der entstehenden Energie sehr schnell wieder Geld in die Kasse spült.
